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Schwerkranke hing im Urlaub fest



DÜSSELDORF. Dramatische Rückkehr nach Deutschland.
Drei Tage nach Ihrer Hochzeit fliegt A. Finke (31) mit Mann
Peter in die Flitterwochen nach Antalya. Doch der Traumurlaub
wird zur Tragödie.

Bei der Frau aus Gerthe wird eine Leberzirrhose festgestellt,
dann versagen ihre Nieren. Sie fällt ins Koma. Einlieferung in
eine Klinik. Aufatmen, Alexandra kann behandelt werden.
Nach der Verlegung in eine andere Klinik glaubt der Ehemann
Peter nicht, dass die Versorgung fachgerecht erfolgt. Alexandra
soll in Deutschland behandelt werden. Dafür braucht sie einen
Ambulanzflug. Doch eine Versicherung dafür wurde nicht abge-
schlossen.

Daheim sucht Jasmin Oetting nach einer Transportmöglichkeit
für ihre Schwester - ohne Erfolg. Verzweifelt geht sie ins Reise-
büro, wo die Reise gebucht wurde. "Ich konnte einfach nicht
mehr, war am Ende meiner Kräfte." Claudia Creszik, Mit-
arbeiterin des Reisebüos, klemmt sich ans Telefon.

Etwa 18.000 Euro würde ein Ambulanzflug kosten - viel mehr,
als die Familie aufbringen kann. Dann findet sie den IMH und
dessen Teampartner Atlas-Ambulanz in Düren. Der dabei ein-
gesetzte Learjet hat einen Überwachungsplatz wie auf einer
Intensivstation. 17.400 Euro kostet der Ambulanzflug,
6.000 Euro kann die Familie beisteuern. Die Geschäftsführer
des Teampartners, Jürgen Hampel und Manfred Ubrich wollen
helfen, alles tun, um die Kosten zu senken. Ubrich findet einen
Nierenspezialisten, der kostenlos an Bord geht. Der IMH stellt
die notwendigen Gelder bereit. Kurz darauf ist Alexandra Finke,
mittlerweile bei Bewusstsein, in Düsseldorf gelandet, nun liegt sie
im Maria Hilf Krankenhaus. Die Ärzte versuchen sie zu
stabilisieren, damit sie eine Lebertransplantation durchsteht.
 
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